Wie Z for ClassRooms funktioniert
Z for ClassRooms ZfCR (im Weiteren nur noch ZfCR) wurde als Erweiterung zum Produkt ZENworks for Desktops projektiert. Aus diesem Grund soll hier zuerst kurz auf die grundlegende Charakteristik von ZENworks im Hinblick auf seine Verwendung im schulischen und universitären Bereich eingegangen werden.
Für die Verwaltung von EDV-Netzwerken in Unterrichtsräumen verfügt ZENworks ab Version 4 über viele vorteilhafte Eigenschaften. Es verbessert beträchtlich die Stabilität und insbesondere die Möglichkeiten, innerhalb kurzer Zeit die Eigenschaften von Arbeitsstationen zu verändern. Es sei daran erinnert, dass für eine Änderung oft nur eine kurze Pause von 5 oder 10 Minuten zur Verfügung steht, wobei allein schon ein manueller Neustart aller Computer im Unterrichtsraum zu viel Zeit in Anspruch nimmt.
Mehr über dieses Produkt von Novell erfahren Sie unter: http://www.novell.com/products/zenworks. Hier können nur einige wichtige Eigenschaften aufgelistet werden:
In die zweidimensionale Funktionalität bringt ZfCR die neue Schulachse Z ein
- Erneuerung der Installation der Arbeitsstation von Image mit Hilfe des Linux-Ablegers oder über PXE
- Zustellen von Policies zur Arbeitsstation je nach Station und Benutzer
- Zustellen und Installieren von Anwendungen ebenfalls je nach Station und Benutzer
- Inventarisierung der HW und SW einer Arbeitsstation; im Hinblick auf das häufige Reinstallieren von Image ist die Inventarisierung von HW für den schulischen Bereich von wesentlich größerer Bedeutung
- Dynamische Einrichtung eines Benutzer-Kontos, das gemäß dem Konto in der NDS nur für die Dauer des Logins besteht. So wird die Überfüllung der Stationsfestplatten mit Dutzenden oder sogar Hunderten von Benutzerprofilen vermieden. Darüber hinaus werden die Stabilität des Operationssystems Windows und die Netzwerksicherheit wesentlich erhöht, wenn die Passwörter der Benutzer nicht auf den Arbeitsstationen gespeichert sind.
Für die Einstellungen der Benutzerstation sorgt der Workstation Manager, die verfügbaren Anwendungen werden im Application Launcher angezeigt. Die Einstellungen bei ZENWorks sind im Prinzip statisch. Sie können zwar z.B. durch Eingabe der Zeit oder durch die Zahl der Anmeldungen an einem Tag beeinflusst werden, es handelt sich aber immer um die Eigenschaften, die dem jeweiligen Benutzer (bzw. seiner Gruppe oder dem Container, in dem sich sein Objekt befindet) oder der jeweiligen Arbeitsstation (Gruppe, Container usw.) zugeordnet sind. Das Verfahren soll anhand eines animierten Bildes verdeutlicht werden: Benutzer Oskar meldet sich bei Arbeitsstation 2 an. Die Endeinstellung wird noch während des Anmeldeverfahrens in eDirectory ermittelt.
Bei der kommerziellen Nutzung, wo die Systemquellen den Benutzern entsprechend ihrer Arbeitsaufgabe konstant über eine längere Zeit zugeordnet sind, ist die beschriebene Vorgehensweise völlig ausreichend. Im schulischen Bereich arbeiten jedoch die Benutzer, also Lehrer, Mitarbeiter und Schüler, in verschiedenen Rollen, die sich normalerweise nach dem Stundenplan richten. Es kann aber auch sein, dass im Raum gerade nicht unterrichtet wird oder dass sogar die Öffentlichkeit Zugang zum schulischen EDV-Netz hat. Darüber hinaus muss im kommerziellen Bereich nur eine überschaubare Anzahl von Applikationen zur Verfügung stehen (E-Mail, Büro-SW, Produktionsanwendungen, Browser, Adressbuch usw.). In den Schulen dagegen sind hunderte Unterrichtsprogramme zu verwalten, deren gleichzeitige Installation auf den Arbeitstationen große Ansprüche an die Festplattenkapazität und die Übersichtlichkeit des Menüs oder der Desktops stellt, sofern diese überhaupt gewährleistet ist.
Stellen Sie sich vor, dass Sie die Schüler anweisen, eine bestimmte Anwendung – z.B. Geographie – einzuschalten. Diese Anwendung müssen sie zuerst im Menü unter etwa 100 anderen Programmen finden, die nicht alphabetisch geordnet sind. Ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie nicht "probeweise" eine andere Anwendung anklicken?
Ein besonderer Fall ist die Nutzung schulischer EDV-Netze für besondere Zwecke – z.B. für den öffentlichen Internetzugang oder für normale Schulungen, wo es weder notwendig noch angebracht ist, neue Benutzerkonten anzulegen oder schon vorhandene zu nutzen.
Z for ClassRooms als Erweiterung von ZENworks for Desktop®
Z for ClassRooms (im Weiteren nur ZfCR) baut auf das Produkt ZENworks for Desktops ab Version 4 auf. Es ist mit diesem System vollständig kompatibel und nutzt in großem Umfang die primären administratorischen Instrumente und Prozesse. Die umfangreiche Erweiterung bezieht sich lediglich auf Eigenschaften, die im schulischen oder universitären Bereich notwendig sind, um die Arbeit der Nutzer und die Verwaltung der Unterrichtsräume zu erleichtern. Die Zusatzfunktionen stellen der Client aufseiten der Arbeitsstation (contextless login, generisches Login, Abmelden, Restart, Ausschalten, Sperren und Aufheben der Sperrung) und die Server-Komponente mit HTML-Schnittstellen (Ausschalten der Arbeitsstationen, komplette Verwaltung, Steuerung der Unterrichtsräume) sicher.
ZfCR und ZENworks arbeiten so zusammen, dass sie, bevor der eigentliche Anmeldevorgang des Nutzers auf der Arbeitsstation gestartet wird, die Zuordnung der Einstellungen in eDirectory modifizieren. In der Regel erfolgt dies entsprechend der vom Lehrer gewählten Konfiguration. Während des Anmeldevorgangs lesen (wie auf dem Bild angedeutet) der Workstation Manager und der Applikation Launcher diese neu definierten Einstellungen ein. Die Funktion ist der Funktionsweise des selbständig arbeitenden ZENworks sehr ähnlich, es gibt aber die Möglichkeit, noch mehr Einstellungen zu speichern, z.B. für jedes Fach, wie im Bild auf Achse Z dargestellt. Eine Änderung der Einstellungen veranschaulicht die Verschiebung auf dieser Achse. Obwohl die Zusammenarbeit mit ZENworks nur eine der Eigenschaften von ZfCR ist, geht der Name unseres Produkts - Z for Class Rooms - auf die Ergänzung der zweidimensionalen Funktionalität von ZENworks um die Achse Z zurück.
Wichtige Eigenschaften:
- Bequeme und leicht verständliche HTML-Konsole (wir unterstützen Mozilla und iE 6.x), durch die ZfCR bedient und verwaltet werden kann
- Einführung des Begriffs und der Funktion des generischen Nutzers, der für das Login vom Typ "Geographiestunde" oder "Schreibmaschinenunterricht" bestimmt ist
- "Kiosk"-Modus, bei dem die Arbeitsstation bis zu einer Veränderung der Einstellungen nach jedem Neustart oder Einschalten automatisch auf den generischen Nutzer angemeldet wird, der Träger der Kiosk-Eigenschaften ist (kann nicht durch den Nutzer des Computers beeinflusst werden)
- Möglichkeit eine freie Arbeitsstation zu finden, ohne dass die Nutzer durch neu hinzukommende Schüler, die einen freien Computer suchen, gestört werden
- Über statistische Funktionen kann die Auslastung der Computer während des Unterrichts, bei Schulungen und bei der selbständigen Arbeit ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden in einer übersichtlichen Graphik im HTML-Format dargestellt.
- Die Arbeitsstation kann von der Steuerungskonsole aus ein- und ausgeschaltet, neu gestartet, blockiert und wieder zugänglich gemacht werden. Man kann von hier aus den Modus für den generischen Zugang einstellen, den Client ZfCR automatisch aktualisieren und die Arbeitsstation in einem beliebigen Unterrichtsraum registrieren.
- Der Unterrichtsraum kann nicht nur von jeder beliebigen Arbeitsstation aus, die über einen Browser die Verbindung zum Server herstellen kann, gesteuert werden, sondern beispielsweise auch von einem drahtlosen Handheld aus. Die Steuerungsstation muss tatsächlich nur über einen Browser verfügen, es sind keine weiteren Anwendungen notwendig.
- Die Bildschirmansicht der Computer im Unterrichtsraum kann man problemlos ihrer tatsächlichen Anordnung anpassen (s. Demo oder Bilder auf der Titelseite), was die Orientierung bei der Steuerung des Unterrichtsraums entscheidend vereinfacht
- Die Installation verläuft von der Steuerungsstation aus und ist voll automatisiert. Es sind dafür keine besonderen Kenntnisse erforderlich. Der Installations-Wizard bereitet auch die Installation der Clients für die Arbeitsstation und die "launching batches" einschließlich der Konfiguration für die Serverkomponente vor.
- Weder die Anzahl der Unterrichtsräume noch die der Zahl darin befindlichen Computer sind in irgendeiner Weise beschränkt. Das System nutzt in vollem Umfang eDirectory Novell und die Anzahl der Objekte, mit denen es arbeiten kann, geht mit Sicherheit über den Bedarf der größten Schulen und Universitäten hinaus.
- Es werden nur Unterrichtsräume lizenziert, nicht aber die Anzahl der Arbeitsstation oder Nutzer. Dies ist kostengünstig und erleichtert Verwaltung und Evidenz.
- Die Reservierungs-Funktion macht es möglich, den Schülern ein Zeitguthaben für die selbständige Arbeit zuzuweisen, das Guthaben auf einen anderen Nutzer zu übertragen oder über einen längeren Zeitraum anzusammeln usw. (freigegeben ab Version 2.1)
Die Steuerung eines Unterrichtsraums können Sie auf unserer Seite unter Live DEMO selbst ausprobieren. Womit Sie für die Installation von ZfZR ausgestattet sein sollten, erfahren Sie genauer unter Download, wo Sie auch kostenlos unsere Demoversion für 90 Tage herunterladen können.



